4. März 2011

Eine Reise durch Bordeaux mit der Familie Cuvelier

Kategorie: Veranstaltungen — Weinkaiser @ 15:09

Didier Cuvelier und Matthieu Cuvelier, die Eigentümer von Château Léoville Poyferré (Zweites Gewächs aus St Julien Medoc), Clos Fourtet (Erstes Gewächs aus St Emilion), Château Poujeaux (Cru Bourgeois Exceptionnel aus Moulis) und Château Le Crock (Cru Bourgeois aus St Estephe) reisen mit einigen ihrer besten Weine zu zwei Degustationsmenüs nach Deutschland.

Moderiert werden die beiden Veranstaltungen in Frankfurt (24. März) und Berlin (25. März) von Panos Kakaviatos, einem in Frankreich und den USA lebenden deutschsprachigen Weinjournalisten (Panos Kakaviatos schreibt u.a. für DECANTER, das wichtigste englische Weinmagazin).

An beiden Abenden werden zu einem Fünf-Gänge-Gourmet-Menü die gleichen zehn Top Weine von der Familie Cuvelier präsentiert:

Château Poujeaux (Moulis) 2007 und 2004
Clos Fourtet (St Emilion) 1990, 1998 und 2001
Château Leoville Poyferre (St Julien) 1989, 1990 und 2000
Château Le Crock (St Estephe) 2003 und 2005

Bei beiden Veranstaltungen werden Didier Cuvelier von Léoville Poyferré und Le Crock und Matthieu Cuvelier von Clos Fourtet und Poujeaux mit dabei sein, um die Weine vorzustellen und gemeinsam mit den “Mitreisenden” zu verkosten. Also zwei kulinarischen Rundreisen quer durch das Bordeauxgebiet ohne selbst die Koffer packen zu müssen.

Château Léoville Poyferré liegt in Saint Julien. Es wurde bei der Klassifikation von 1855 als Deuxieme Grand Cru Classé (2. Gewächs) eingestuft. Die drei Güter Léoville (las Cases, Barton und Poyferré) gehörten bis ins 18. Jahrhundert zusammen. Poyferré ist von der Größe her das mittlere der drei Güter.

Kenner der Bordeaux Szene  behaupten, Leoville Poyferre habe die besten Böden in ganz Saint Julien. Seit Anfang der 80er  werden auf Poyferré wieder Weine von Klasse, Eleganz und Format vinifiziert.

Didier Cuvelier, der Eigentümer und Manager des Gutes, steckte seit 1979 enorme Summen in Keller, Weinberge und Ausstattung. Erst 1929 wurde das Gut von der Familie Cuvelier gekauft, der vormalige Besitzer, der Baron de Poyferre gab dem Gut seinen Namenszusatz. Cuvelier führte einen Zweitwein ein und engagierte Michel Rolland als Önologen. 80 von insgesamt 95 Hektar stehen unter Reben. 58% davon sind Cabernet Sauvignon, 31% Merlot, 2% Cabernet Franc und 9% Petit Verdot. Der Ausbau erfolgt in 80% neuen Barriques. Die eher moderne Ausrichtung der Weine trägt so auch deutlich Rollands Handschrift. Er gilt unter Kennern als der Fachmann schlechthin, wenn es um das Assemblieren der Cuvée geht. Präsentierte Jahrgänge Jahrgänge: 2000, 1990, 1989

Clos Fourtet Premier (Grand Cru Classé „B“ Saint-Émilion AC) zählt zu den besten Weinen auf der rechten (Gironde-)Seite von Bordeaux. Das Weingut liegt gegenüber der Altstadt von Saint- Émilion. Im Mittelalter lag an dieser Stelle eine Befestigungsanlage namens „Camfourtet” (Camp Fourtet). Mit Weinbau begann dort Mitte des 18. Jahrhunderts Léon Rulleau. Von seinem Neffen Elie Rulleau wurde das Château erbaut. Im Jahre 1868 änderte die Familie den Namen auf „Clos Fourtet“. Im Jahre 1919 wurde das Gut von Fernand Ginestet gekauft, 1949 ging es in den Besitz des Imperiums Lurton und wurde im Januar 2001 von Philippe Cuvelier gekauft. Die Weinberge umfassen 19 Hektar Rebfläche und sind mit Merlot (85%), Cabernet Sauvignon (10%) und Cabernet Franc (5%) bestockt. Der Wein reift bis zu 18 Monaten in zu 70% neuen Barriques. Präsentierte Jahrgänge: 1990, 1998, 2001

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1. März 2011

Pfälzer Barrique Forum präsentiert die „Großen Weine“ der Kollektion 2011

Kategorie: Allgemein — Weinkaiser @ 23:13

Das Pfälzer Barrique Forum präsentierte vergangenen Freitag im Ketschauer Hof zu Deidesheim vor Presse und Fachpublikum 24 Weine von 17 Winzern, die zuvor in einer zweitägigen verdeckten Verkostung von einer unabhängigen Jury als die besten der 120 angestellten Weine ausgewählt wurden. Sie dürfen seitdem den vereinsinternen Titel „GROSSER WEIN“ tragen.

Im Gegensatz zu diversen anderen Preisen wird dieser Titel nicht mit der Gießkanne vergeben. Das 1993 gegründete Pfälzer Barrique Forum hat mittlerweile 48 Mitgliedsweingüter, die üblicherweise nur ihre besten Barriqueweine zum Wettbewerb anstellen, aus denen dann von einer 20-köpfigen Jury die besten ausgewählt werden. Zudem müssen alle prämierten Weine mit mindestens 4 von 5 Punkten (nach dem amtlichen Prüf&Bewertungsschema) bewertet sein. Teilnehmende Weißweine müssen für mindestens 6 Monate in getoasteten Barriques reifen und dürfen frühestens 12 Monate nach der Lese vermarktet werden, die Rotweine liegen mindestens ein Jahr lang im kleinen Holzfass und kommen frühestens 20 Monate nach der Lese in den Verkauf.

Den rund 100 Fachbesuchern im Ketschauer Hof wurden fünf Weiß- und 19 Rotweine präsentiert. Sie stammen aus den Jahrgängen 2009 (die 5 Weißweine), 2008 (10 Rotweine) und 2007 (8 Rotweine). Die prämierten Weißweine wurden aus den Burgundersorten Chardonnay und Weißburgunder erzeugt; die Roten aus Spätburgunder, Frühburgunder, St. Laurent, Dornfelder, Dunkelfelder, diversen Cabernet-Sorten und Merlot.

Am 12./13. Mai 2011 wird die Kollektion der Großen Weine 2011 im Kurhaus in Bad Dürkheim auch der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Der komplette Pressetext des Pfälzer Barrique Forums mit weiteren Informationen

Die 24 Großen Weine der Kollektion 2011

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