
Didier Cuvelier und Matthieu Cuvelier, die Eigentümer von Château Léoville Poyferré (Zweites Gewächs aus St Julien Medoc), Clos Fourtet (Erstes Gewächs aus St Emilion), Château Poujeaux (Cru Bourgeois Exceptionnel aus Moulis) und Château Le Crock (Cru Bourgeois aus St Estephe) reisen mit einigen ihrer besten Weine zu zwei Degustationsmenüs nach Deutschland.

Moderiert werden die beiden Veranstaltungen in Frankfurt (24. März) und Berlin (25. März) von Panos Kakaviatos, einem in Frankreich und den USA lebenden deutschsprachigen Weinjournalisten (Panos Kakaviatos schreibt u.a. für DECANTER, das wichtigste englische Weinmagazin).

An beiden Abenden werden zu einem Fünf-Gänge-Gourmet-Menü die gleichen zehn Top Weine von der Familie Cuvelier präsentiert:
Château Poujeaux (Moulis) 2007 und 2004
Clos Fourtet (St Emilion) 1990, 1998 und 2001
Château Leoville Poyferre (St Julien) 1989, 1990 und 2000
Château Le Crock (St Estephe) 2003 und 2005
Bei beiden Veranstaltungen werden Didier Cuvelier von Léoville Poyferré und Le Crock und Matthieu Cuvelier von Clos Fourtet und Poujeaux mit dabei sein, um die Weine vorzustellen und gemeinsam mit den “Mitreisenden” zu verkosten. Also zwei kulinarischen Rundreisen quer durch das Bordeauxgebiet ohne selbst die Koffer packen zu müssen.
Château Léoville Poyferré liegt in Saint Julien. Es wurde bei der Klassifikation von 1855 als Deuxieme Grand Cru Classé (2. Gewächs) eingestuft. Die drei Güter Léoville (las Cases, Barton und Poyferré) gehörten bis ins 18. Jahrhundert zusammen. Poyferré ist von der Größe her das mittlere der drei Güter.
Kenner der Bordeaux Szene behaupten, Leoville Poyferre habe die besten Böden in ganz Saint Julien. Seit Anfang der 80er werden auf Poyferré wieder Weine von Klasse, Eleganz und Format vinifiziert.
Didier Cuvelier, der Eigentümer und Manager des Gutes, steckte seit 1979 enorme Summen in Keller, Weinberge und Ausstattung. Erst 1929 wurde das Gut von der Familie Cuvelier gekauft, der vormalige Besitzer, der Baron de Poyferre gab dem Gut seinen Namenszusatz. Cuvelier führte einen Zweitwein ein und engagierte Michel Rolland als Önologen. 80 von insgesamt 95 Hektar stehen unter Reben. 58% davon sind Cabernet Sauvignon, 31% Merlot, 2% Cabernet Franc und 9% Petit Verdot. Der Ausbau erfolgt in 80% neuen Barriques. Die eher moderne Ausrichtung der Weine trägt so auch deutlich Rollands Handschrift. Er gilt unter Kennern als der Fachmann schlechthin, wenn es um das Assemblieren der Cuvée geht. Präsentierte Jahrgänge Jahrgänge: 2000, 1990, 1989

Clos Fourtet Premier (Grand Cru Classé „B“ Saint-Émilion AC) zählt zu den besten Weinen auf der rechten (Gironde-)Seite von Bordeaux. Das Weingut liegt gegenüber der Altstadt von Saint- Émilion. Im Mittelalter lag an dieser Stelle eine Befestigungsanlage namens „Camfourtet” (Camp Fourtet). Mit Weinbau begann dort Mitte des 18. Jahrhunderts Léon Rulleau. Von seinem Neffen Elie Rulleau wurde das Château erbaut. Im Jahre 1868 änderte die Familie den Namen auf „Clos Fourtet“. Im Jahre 1919 wurde das Gut von Fernand Ginestet gekauft, 1949 ging es in den Besitz des Imperiums Lurton und wurde im Januar 2001 von Philippe Cuvelier gekauft. Die Weinberge umfassen 19 Hektar Rebfläche und sind mit Merlot (85%), Cabernet Sauvignon (10%) und Cabernet Franc (5%) bestockt. Der Wein reift bis zu 18 Monaten in zu 70% neuen Barriques. Präsentierte Jahrgänge: 1990, 1998, 2001










