26. Juni 2011

Weinkaiser im Gespräch bei Nachgefragt @drunkenmonday

Kategorie: Allgemein — Weinkaiser @ 09:13

Seit Anfang 2011 veröffentlicht der von mir sehr geschätzte Weinblog Drunkenmonday.de immer wieder mittwochs neue Folgen seiner humoristischen Gesprächsreihe Nachgefragt @drunkenmonday.de. In dieser Woche war es an mir, die selben 13 Fragen zu beantworten, die vor mir schon Jancis Robinson und diverse weitere spannende Weinnasen auf dem Tisch hatten. Das Foto beigesteuert hat Thomas Günther von Weinverkostungen.de, aufgenommen hat er es beim Winzerfest im Roten Hang in Nierstein.

Warum der Blog Drunkenmondays heißt? Die mit reichlich Sachverstand gesegneten Macher des Blogs, die sich alle im Raum Gießen kennen gelernt haben, organisieren regelmäßig spannende Weinproben. Als sie ihre Terminkalender zusammenlegten, um Termine für die nächsten Verkostungen zu finden, stellte sich bald heraus, dass es immer wieder nur montags passte. Also gründeten sie die wohl einzige Weinprobenrunde, die ihre Treffen immer montags abhält.

Hier die Links zu den bisherigen Folgen von Nachgefragt @drunkenmonday.de

Finkus Bripp
Piero Sini
Christina Pickard
Martin Kössler
Gernot Kollmann
Billy Wagner
Lukas Krauß
Ralf Kaiser
Andreas Durst
Clemens Mally
Christina Speicher
Eric LeVine
Allen Meadows
Mark Squires
Jancis Robinson MW
Lutz Heimrich
Reinhard Löwenstein
Rainer Trüby
Angelika Deutsch
Hendrik Thoma
Dirk Würtz

15. Juni 2011

Weinkaiser.de verlost Penfolds-Magnum und Riedel Gläser

Kategorie: Off Topic — Weinkaiser @ 19:47

Anlässlich dieses Artikels über eine spannende Penfolds-Veranstaltung verlost  Weinkaiser.de am Montag 20. Juni 2011 um 22 Uhr die oben abgebildeten Preise, die uns von Penfolds genau dafür gestiftet wurden. Bis zu diesen Zeitpunkt können Tipps abgegeben werden. Jeder Teilnehmer darf genau einen Tipp abgeben…

Verlost werden im einzelnen:

  • eine Magnumflasche Penfolds BIN 389,
  • zweimal zwei Penfolds-Gläser von Riedel
  • fünf Exemplare des Buchs “The Rewards of Patience”
  • zwei Penfolds Notizbücher (links vorne im Bild).

Um die Magnumflasche (1. Platz) oder die Riedelgläser (2. und 3. Platz) zu gewinnen, müsst ihr bis zur Deadline den genauesten Tipp abgeben, wieviel Wein der unten abgebildet Zementtank fasst, in den der Weinkaiser letzte Woche geklettert ist. Als richtig gilt die außen am Tank angegebene Zahl. Das Foto des Tanks von außen wird nächste Woche (NACH Ablauf der Deadline) hier veröffentlicht. Wir fahren nicht zum nachmessen und auch der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Weinkaiser kennt mindestens so viele Anwälte wie Winzer! Bei mehreren Volltreffern entscheidet das Los. Die weiteren Preise werden unter allen Teilnehmern verlost, egal wie weit sie von der richtigen Lösung entfernt lagen.


Teilnahme und Tippabgabe über die Kommentare hier, über Facebook, Twitter, am Wochenende persönlich beim Vinocamp in Geisenheim oder über Email: info (ät) weinkaiser.de.

Danke an alle die einen Tipp abgegeben haben. Es gab mehr als 50 Tipps mit Werten zwischen 80 Litern bis 50.000 Liter. Der Tank fasst laut dem Schild außen 75 HL also 7500 Liter.

Volltreffer gab es keine, ab genauesten waren drei Tipps mit je 8.000 Liter. Die Reihenfolge musste also ausgelost werden. Die Magnum geht an Dennis Münch, sowie je zwei Riedel-Gläser an Marco Pusceddu und Patricia Vadacca. Die Penfolds-Bücher gehen an Sven Zerwas, Peter Weritz, Till Melters, Sascha Wadle, Axel Finger und Marc Herold.

Alles Terroir oder was? Winemaking bei Penfolds mit Peter Gago

Kategorie: Wein, Weinwissen — Weinkaiser @ 19:46

In der deutschsprachigen Weinwelt läuft nach einem Beitrag von Spitzenwinzer H.O. Spanier in der Welt am Sonntag mal wieder die Terro(i)r-Diskussion, was wohl wichtiger sei, die Weinbergslage und ihr Kleinklima oder schlicht der Winzer. Dazu herrscht in Deutschland immer noch das Vorurteil, alle guten Weine müssten aus einer Lage und einer Rebsorte gekeltert sein, alles andere sein minderwertiges Gepansche. Erst am letzten Wochenende hat mir bei der Jahrgangspräsentation eines Spitzenweinguts an der Mosel mein zufälliger Tischnachbar erklärt, er kaufe seit neustem nichts mehr bei einem bestimmten Top-Weingut an der Ahr, da er erfahren habe, dass sie dort nun auch Weine aus verschiedenen Rebsorten zusammen kippen würden. Großen Bordeaux liebt er natürlich…

Während es hierzulande also offenbar immer noch geschäftsschädigend sein kann, seine Kunden allzu sehr in die eigene (seriöse) Kellerpraxis einzuweihen, wird dieses Thema am anderen Ende der Welt absolut offen behandelt und niemand scheint damit ein Problem zu haben.

Bei einem Seminar vor einigen Monaten im Adlon präsentierte Peter Gago, der Chef-Weinmacher von Penfolds den staunenden Teilnehmern nicht nur aktuelle und gereifte Grange-Jahrgänge sondern auch eine spannende Powerpoint-Präsentation, wie bei Penfolds Weine kreiert werden.

Die für einen Wein zu Verfügung stehenden Weinberge wurden anhand der Frucht- und Gewürzaromen aufgeschlüsselt, die je nach Lesezeitpunkt aus diesem Bereich zu erwarten sind. Hier beginnt die Vorbereitung der Assemblage nicht erst mit vorhandenen Fassproben, sondern bereits vor der Lese. Penfolds nutzt diese Tabellen auch um auf Wetterturbulenzen zu reagieren (weiterlesen…)

10. Juni 2011

Lubentiushof - Burg von der Leyen 2008

Kategorie: Wein, Weinrallye — Weinkaiser @ 23:30

Der Wein-Reich Blog der Tourismus Rheinland-Pfalz GmbH hat zur Weinrallye 46 zum Thema Brot und Butterweine aufgerufen. Da ich nicht jeden Tag Wein trinke und bei mir nahezu ständig einige Musterflaschen aus dem In- und Ausland auf’s verkosten warten (sowohl angeforderte und bezahlte wie auch immer häufiger unaufgefordert zugesandte), gibt’s für mich keinen typischen Alltagswein mehr. Wenn ich mir trotzdem mal wieder frei aussuche, was aufgezogen wird, landet am Ende meist ein leichter spontan vergorener Riesling aus der Moselregion auf meinem Tisch. Häufig sind es feinfruchtige Riesling-Kabinettweine mit leichter Sponti-Note von Schloss Lieser, Fritz Haag, Knebel, Joh. Jos. Prüm, Haart, St. Urbanshof, Zilliken und in den letzten Jahren auch der Ockfener Bockstein Kabinett vom Weingut von Othegraven.

Kellermeister und Gutsverwalter des im letzten Jahr von Günter Jauch übernommenen Saar-Weinguts von Othegraven ist Andreas Barth aus Niederfell an der Terrassenmosel. Dort hat er 1994 den Lubentiushof übernommen und in die Spitzengruppe der Terrassenmosel geführt. Erst so ist Jauchs Vorgängerin Dr. Heidi Kegel bei von Othegraven vor einigen Jahren auf ihn aufmerksam geworden und hat ihn 2004 engagiert. Zuerst nur als Berater für den Keller, da Frau Kegel die Geschäfte noch selbst leitete. Seit der Übernahme durch Günter Jauch (dessen Großmutter noch von Othegraven hieß), der die Zeit dafür natürlich nicht hat, ist Andreas Barth auch Kellermeister und Geschäftsführer bei von Othegraven. Das eigene Weingut im 130 km entfernten Niederfell betreiben er und seine Frau Susanne selbstverständlich auch weiter.

Der Lubentiushof verfügt über einige Parzellen in allerbesten aber kaum bekannten Lagen an der Untermosel. In der lange Zeit in Vergessenheit geratenen Steilstlage Gondorfer Gäns beispielsweise verfügt Andreas Barth über uralte wurzelechte Rieslingstöcke. Dort entsteht auch sein feinster Lagenwein. Über die Weinbergslage Gondorfer Gäns hat Weinbau-Historiker Dr. Daniel Deckers übrigens einen spannenden Text geschrieben, bei dem er auch die Herkunft des Namens “von der Leyen” erklärt.

Was das mit dem Lubentiushof zu tun hat? Dem im Mittelalter an der Mosel vorherschenden Adelsgeschlecht derer von der Leyen gehörte früher das Kellereigebäude in dem Barth heute seine Weine ausbaut, in Gondorf stand ihre Stammburg und die Gondorfer Gäns war ihr Hausweinberg.

Der Riesling Burg von der Leyen ist der Brot- und Butter-Wein des Lubentiushofs. Er ist trockener als die oben beschriebenen Kabinett-Weine, liegt geschmacklich im Bereich zwischen trocken und feinherb, hat den typischen Duft von Hefe- und Gäraromen, der bei gut gelungener langsamer Spontanvergärung mit wilden Hefen entsteht und ist mit seiner feinen Säure und deutlichen Schieferwürze ein echter Knaller für 8,50 Euro.

8. Juni 2011

Auswahlprobe: Vinissima-Weine mit Holzeinfluss

Kategorie: Wein — Weinkaiser @ 09:38

Die Winzerinnnen-Vereinigung Vinissima hat für ihre Mitglieder ein Degustationsmenü zum Thema “Wein und Holzeinfluss” in Johann Lafers Stromburg organisiert. Zum Essen wurden zwölf Weine in Zweierflights gereicht. In der Vorbereitung standen dafür rund 75 von den Vinissima Mitgliedsbetrieben eingeschickte Weine mit Holzeinfluss aus ganz Deutschland zu einer Auswahlverkostung an. Ziel war nicht unbedingt, den besten aller eingeschickten Weine zu finden, sondern Weine, die im Zweierflight ideal zu den geplanten Speisen passen (sich also auch gegenseitig die Luft zu atmen lassen).

Auf Einladung von Sommelière Christina Fischer und VDP-Bundesgeschäftsführerin Eva Raps durfte ich an dieser Auswahlprobe in der VDP-Bundesgeschäftsstelle teilnehmen. Für mich sehr spannend, denn zum einen ist Christina Fischer ausgemachte Expertin in Sachen Wine&Food-Pairing, hat auch schon mehrere Bücher dazu veröffentlicht und zum anderen gab es hier auch einige spannende Weine von weniger bekannten Weingütern zu probieren.

Christina Fischer: In einem Preisniveau von € 4,50 bis gut € 40,00 zeigten sich nicht nur Qualitätsunterschiede, sondern auch die unterschiedlichen Weinstilistiken der jeweiligen Winzer und Anbaugebiete in Punkto “Holz”.

Neben den beiden Einladerinnen und mir nahm noch Franziska Schätzle, Jungwinzerin des Jahres 2009 und VDP-Mitarbeiterin, an der Vorprobe teil.

Franziska Schätzle: Bei aller neuen Erkenntnisgewinnung hat es einfach viel Spaß gemacht und war ein absolutes Highlight in unserem Büro-Alltag. Vielen herzlichen Dank an alle Mädels, die Ihre Weine eingesandt haben und die tolle Vielfalt von Vinissima so richtig schmeckbar gemacht haben.

Die Rieslinge der Auswahlprobe und zwei Silvaner vom Juliusspital aus Franken, darunter das 2009er GG aus dem Würzburger Stein, der mit 92 Punkten bestbewertete trockene Silvaner aller Zeiten im Gault Millau Weinguide.


Ich war erst einmal überrascht, wer alles Vinissima-Mitglied ist. Zum Beispiel Weine von Reinhard Löwenstein hatte ich hier nicht erwartet. Zwei der drei Heymann-Löwenstein-Weine zeigten sich leider auch nicht in Bestform. Beim vom blauen Schiefer 2009 überdeckte die Süße fast alles andere. Der jung geniale Uhlen Laubach (L) 2007 hat derzeit eine deutliche Karamellnote angenommen und wirkte insgesamt einfach viel breiter als ich ihn aus seiner Jugend in Erinnerung habe. Das gilt ähnlich übrigens auch für den Röttgen 2007, der jetzt hier nicht dabei war, von dem ich aber noch fast zwei Kisten im Keller habe und der derzeit eine ähnliche Phase durchmacht. Wer wie ich Heymann-Löwenstein 2007 im Keller hat: Tief eingraben, die werden garantiert wieder besser, im Moment sind sie recht schwierig. Der 2009er Uhlen R, das Flaggschiff des Hauses, präsentierte sich deutlich besser aber auch dieser Wein wäre für meinen Geschmack mit weniger schmeckbarer Süße noch näher an der Perfektion.

Die Rieslinge in der engeren Auswahl für das Degustationsmenü. Sehlbach-Osters trockene Spätlese aus der Zeltinger Sonnenuhr gefiel mir in ihrer schieferwürzigen und mineralischen Art sehr, lies sich nur ebenso wie der 2009er Uhlen R von Heymann-Löwenstein nicht so gut wie andere Weine mit einem zweiten Wein zu einem Flight zusammenfügen.

Für mich eine der Entdeckungen des Tages: Enkircher Zeppwingert Riesling Spätlese feinherb Alte Reben vom Weingut Immich-Anker aus Enkirch an der Mosel. Ein wunderbar intensiver Geschmack von sehr reifen Äpfeln. Enkircher Zeppwingert ist eine erstklassige Steillage, das Weingut Weiser-Künstler erzeugt hier bereits seit Jahren eine großartige Riesling-Spätlese.

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7. Juni 2011

Captains Dinner im Bozener Wirtshaus Vögele

Kategorie: Tourismus — Weinkaiser @ 15:47

Das Team des Weinkaiser-Blogs ist zum Genussfestival Südtirol über die Alpen aufgebrochen. Am selben Ziel ankerte gleichzeitig auch der sturmerprobte Kutter des CaptainCork, der sich hier wohl vom deutschen 2010er Jahrgang und Meutereiversuchen seiner Mannschaft aus dem letzten Herbst erholen wollte. Die ersten beiden Tage des Festivals hat sich der Capitain noch in den Bergen versteckt (die offizielle Sprachregelung ist: er gehörte als Vernatsch-Experte einer Jury an, die sich zum Tasting in ein Resort auf 1500 Meter Höhe zurückzog). An Tag drei traute er sich dann doch von den Bergen runter und nach Bozen. Da das Festivalprogramm für den Abend nur ein Buffet in einer Kellerei vorsah, die wir bei einem Termin im kleinen Kreis zwei Tage später eh genauer kennen lernen würden, war ein Alternativprogramm für die persönliche Ladeluke gefragt.

Die Wahl fiel auf das Bozener Wirtshaus Vögele mit seiner ruhmreichen Geschichte bis zum Baujahr 1277 zurück. Die Bozner nannten es früher einfach “Roter Adler”. Seit dem Jahre 1840 ist es nun durchgehend im Besitz der Familie Kamaun. Nach dem Umbau im Jahre 1870 soll auch Goethe des öfteren hier verkehrt haben und im Gegensatz zu vielen anderen Häusern mit langer Tradition kann man hier auch heute noch kochen. Sogar die Preise sind bezahlbar. Da der Weinkaiser bisher noch nie an einem standesgemäßen Captains Dinner teilgenommen hatte, war das der perfekte Ort dies nachzuholen.

Die Küche ist also hervorragend, bleibt einzig das Risiko der Weinauswahl, die dem Namensgeber des Captains Dinners oblag. Zuerst dachte ich noch, er wird schon wissen, was er macht, dann trabte der Kellner mit einer Flasche Kerner an.

Kerner!!! Ich bin mit Moselwein groß geworden und eine der überlebenswichtigen Grundregeln dort war und ist: Finger weg vom Kerner. Nachdem mein erster Schreikrampf langsam am abklingen war, wurde mir erklärt, dass es beim Kerner durchaus regionale Unterschiede gebe und dass gerade das georderte Exemplar Kerner Praepositus 2009 vom Klostergut Neustift nicht süß und plump sei, sondern als besonders trocken und mineralisch gelte. Ein erstaunlich guter Kerner, so trocken und mineralisch wie versprochen, außerdem durch seine feine Säure angenehm erfrischend. Dazu hatte ich auf den Schreck erst einmal einen Teller Südtiroler Speck mit Nussbrot.

Weiter ging die wilde Fahrt mit dem ebenso gut wie modern gemachten 2007er Merlot-Cabernet-Cuvée Cornelius von Schreckbichl. Dazu gab es dann Hirschmedallions in Rittner Holunder-Honigsauce mit Schüttelbrot-Schupfnudeln.

Als Dessert hatte ich dann noch einen Affogato al caffè (Espresso mit Vanilleeis) und dazu den 2007er Passito Comtess St. Valentin von St. Michael-Eppan (75% Gewürztraminer, 15% Riesling, 10% Sauvignon, mit 170 Gramm Restzucker bei 7 Gramm Säure und 14% Vol.).

Der kommentierte Weinkaiser Fotostream vom Genussfestival Südtirol findet sich übrigens hier.

Gewinner des Vernatsch-Cup 2011

Kategorie: Veranstaltungen, Wein — Weinkaiser @ 12:40

Bereits zum achten Mal wurde  in der vergangenen Woche der Südtiroler Vernatsch Cup ausgetragen. Der Preis wurde ins Leben gerufen, um qualitativ hochwertige Vernatsch zu fördern. Da der Unternehmer und Vernatsch-Liebhaber Ulrich Ladurner einer der Initiatoren des Vernatsch Cups war, wird die Veranstaltung traditionell in seinem auf 1500 Meter am Vigiljoch gelegenen Designhotel Vigilius Mountain Resort ausgetragen.

Auch wenn weiterhin die Mehrzahl der Vernatsch-Weine nur als einfache Essensbegleiter konzipiert sind, deren Durchschnittsqualität sich in den letzten Jahren allerdings auch deutlich gesteigert hat, gibt es an der Spitze mittlerweile einige Vernatsch, die den Vergleich mit renommierteren Rebsorten nicht zu scheuen brauchen.

Um die unterschiedlichen Ausgangsbedingungen zu berücksichtigen und die Gebietsgebundenheit stärker zu betonen, wurden die Weine in vier regionale Gruppen unterteilt und nach Gebieten getrennt verkostet und bewertet. In einer fünften Kategorie mit dem Titel „der andere Vernatsch“ wurden Weine aus älteren Jahrgängen und solche, die nicht in das übliche Schema passen, verkostet.

Während einer zweitägigen Verkostung mit einem mehrstufigen Auswahlverfahren wählte eine internationale Jury, bestehend aus Önologen, Sommeliers und Fachjournalisten aus Italien, Deutschland, Österreich und der Schweiz unter 96 Vernatsch-Weinen die „Vernatsch des Jahres“ aus.

Als „Vernatsch des Jahres“ wurden prämiert:

in der Kategorie Kalterersee
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