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Jul 15

Vinothek im Cusanusstift Bernkastel-Kues

Vinothek im Kellergewölbe des Cusanus-Stift

Die Vinothek im Keller des 1458 von Nikolaus von Kues (lat. Nicolaus Cusanus) gegründeten Cusanusstift (St.-Nikolaus-Hospital) ist sicher eine der großen Touristen-Attraktionen in Bernkastel.

Für 15,- € können, je nach dem welche Werbung nun stimmt, zwischen 120 und 160 Weine zwischen QbA und Auslese verkostet werden (wir haben nicht nachgezählt). Edelsüßes (BA, TBA und Eiswein) kostet glasweise extra. Das Spektrum reicht von zurecht unbekannten Weingütern bis zur Spitze des Bernkasteler Rings.

Dieses große Probierangebot bleibt allerdings nicht ganz ohne Haken. Im Keller herrscht Selbstbedienung. Wahrscheinlich ideal für Busladungen voller Kegelclubs, die die Weinqualität vor allem am Alkoholgehalt messen. Leider stehen alle Flaschen ungekühlt, also während unseres Besuches bei ca. 17-18°C herum. Nicht gerade die ideale Verkostungstemperatur, wenn man einer Zielgruppe, die oft überhaupt keine Erfahrung mit guten Rieslingen hat, diese Weine näherbringen will. Dazu kommt, dass einige der Flaschen schon deutlich zu lange offen zu sein scheinen.

In meinen Keller wandern letztlich ein paar Flaschen der in der Presse zurecht hochgelobten 2005er Zeltinger Sonnenuhr Spätlese 22 von Markus Molitor.

Adresse der Vinothek:
Weinkulturelles Zentrum Bernkastel-Kues
Cusanusstr. 2
54470 Bernkastel-Kues


Über den Autor

Ralf Kaiser

Gründer von Weinkaiser.de, inzwischen einer der meistgelesenen Weinseiten im deutschen Sprachraum. Ralf ist Mitglied der Redaktion des Gault&Millau Weinguide Deutschland und diverser internationaler Weinjurys. Er verbindet die weinjournalistische Tätigkeit mit seiner langjährigen Erfahrung als Fotograf. Daneben berät er Kunden aus dem In- und Ausland beim Aufbau von Blogs und Social-Media-Aktivitäten.

Mehr unter weinkaiser.de/autorenprofil-ralf-kaiser/

1 Kommentar

  1. Louisa ZimermanNo Gravatar

    Hallo,

    ich war diesen Sommer bei Ihnen und habe einen Weißwein gekauft. Leider habe ich vergessen wie er heißt und hoffe Sie können mir weiter helfen. Der Wein kam von einem Weigut das einer Frau gehört. Auf den Schildern war sie mit ihrem Hund abgebildet, der Wein sollte laut Beschreibung so klar und frisch wie ein Gebiergsbach schmecken (was er auch tat) hat 9,- Euro gekostet und ich meine er lag, wenn man die Treppe runter kam an der gegenüberliegenden Wand. Ich hoffe Sie können mir weiterhelfen! Vielen Dank schonmal! Louisa Zimmerman

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